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Der Journalisten-Preis des WEISSEN RINGS

Bereits zum siebten Mal verleiht der WEISSE RING einen Preis für Journalisten. Prämiert werden am 16. November 2019 in Hamburg journalistische Beiträge, die sich mit dem Thema „Straftaten und ihre Folgen aus Sicht der Opfer von Kriminalität" befassen. Im Mittelpunkt soll die opfersensible und aufklärerische Darstellung des Themas stehen.

Der Journalisten-Preis des WEISSEN RINGS wird alle zwei Jahre vergeben für Beiträge in fünf Kategorien: Print, Fernsehen, Hörfunk, Online und 2019 erstmalig auch für journalistischen Nachwuchs. Die Sieger einer jeden Kategorie erhalten ein Preisgeld von 3.000 Euro.

Die Beiträge, mit denen sich Medienschaffende um den Preis bewerben wollen, müssen nach einer Registrierung auf der Internetseite journalistenpreis.weisser-ring.de im dortigen Upload-Bereich eingestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass gerade TV- und Hörfunkbeiträge in allgemein gebräuchlichen Dateiformaten hochgeladen werden. Print-Beiträge müssen als gut lesbarer Scan (PDF-Datei) eingestellt werden, alternativ auch als PDF aus dem E-Paper. Die Beiträge in der Online-Kategorie sollten zudem online zugänglich und nicht durch eine Paywall geschützt sein. Im Ausnahmefall, der mit dem WEISSEN RING vorab abgestimmt werden muss, können Beiträge in der Online-Kategorie als Screenshots der Seite mit Angabe des Links und einem Offline-Ausdruck der Veröffentlichung als PDF hochgeladen werden.

Darüber hinaus müssen die Bewerber ein Manuskript oder eine ausführliche Inhaltsangabe zu ihrem jeweiligen Wettbewerbsbeitrag einreichen. Für alle eingereichten Arbeiten gilt, dass das Erscheinungs- oder Sendedatum sowie eine genaue Quellenangabe angegeben werden müssen.

Die journalistischen Beiträge müssen zwischen dem 1. Mai 2017 und dem 30. April 2019 in Deutschland veröffentlicht worden sein. Dabei kann sich die gesamte Bandbreite journalistischen Schaffens (Bericht, Reportage, Feature, Kommentar, Interview) widerspiegeln. Serienbeiträge sind zum Wettbewerb ebenfalls zugelassen. Der Umfang der Veröffentlichung ist kein Wertungskriterium.

Die Autoren der eingereichten Arbeiten können nicht fremdnominiert werden, sondern müssen sich selbst bewerben. Zudem können sie sich jeweils nur mit einem Beitrag pro Medienbereich an dem Wettbewerb beteiligen. Bewerber können nur für von ihnen selbst erstellte, nicht aber für von ihnen nur verantwortete Beiträge ausgezeichnet werden. In der neu geschaffenen Kategorie Nachwuchs können sich Volontäre und Jungredakteure mit nicht mehr als einem Jahr Berufserfahrung bewerben.

Die Bewerbung muss bis zum 31. Mai 2019 vorliegen. Spätere Einreichungen können nicht berücksichtigt werden.

Die Sieger werden ermittelt durch eine fachkundige Jury, der auch prominente Praktiker aus der Medienwelt angehören. Den Vorsitz der Jury hat der Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS, Jörg Ziercke. Die Bewerber übertragen dem WEISSEN RING das Recht, Beiträge, die mit dem Journalisten-Preis ausgezeichnet werden, in Auszügen oder in Gänze in seinen eigenen Printpublikationen oder im Internet zu veröffentlichen. Die Nutzungsrechte müssen durch den Autor vor der Bewerbung abgeklärt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ansprechpartner

WEISSER RING e. V.
Team Presse und Kommunikation
Bundesgeschäftsstelle
Weberstraße 16

55130 Mainz

Telefon: 06131 8303-38
Fax: 06131 8303-60
E-Mail: journalistenpreis@weisser-ring.de

Preisträger und Siegerbeiträge früherer Jahrgänge

Preisträger 2017

Kategorie Print
Amrai Coen und Tanja Stelzer

Beitrag „Brüssel, 22. März 2016", in Wochenzeitung DIE ZEIT vom 30. Juni 2016

Laudatorin: Angela Meyer-Barg

Kategorie TV
Thomas Berbner und Jan Liebold

Beitrag „Die Story: Einbrecherbanden in Deutschland – warum sie es so einfach haben", ARD am 5. Dezember 2016

Laudatorin: Kerstin von Stürmer

Kategorie Hörfunk
Catalina Schröder

Beitrag „Von Psychoterror bis Vergewaltigung: Wenn Männer Opfer häuslicher Gewalt werden",  in „Zeitfragen" auf Deutschlandfunkkultur am 10. Oktober 2016

Laudator: Lutz Marmor

Kategorie Online
Magdalena Kammler

Beitrag „Wie ein schlechter Traum", auf Internetseite der Mitteldeutschen Zeitung am 15. Januar 2017

Laudatorin: Beate Langmaack

Sonderpreis
Christina von Saß

Beitrag „Das Schicksal der Familie Wehrmann – Warum Opferschutz so wichtig ist", in „Hallo Niedersachsen" des Norddeutschen Rundfunks am 26. Februar 2017

Laudator: Ingo Lenßen

Zu den Beiträgen

Der Jury gehörten an:

Roswitha Müller-Piepenkötter (Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS; Jury-Vorsitz), Kristine Erichsen-Kruse (Kriminologin, Stellv. Landesvorsitzende des WEISSEN RINGS Hamburg), Markus Jox (Pressesprecher und Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg), Helge Matthiesen (Chefredakteur General-Anzeiger Bonn), Karsten Packeiser (Redakteur, epd Evangelischer Pressedienst Mainz), Thomas Scholz (Lehrbeauftragter Goethe Universität Frankfurt/M., University Fellow der Washington University in St. Louis), Frank Schönrock (CEO Grayling Germany in Frankfurt), Marion Trimborn (Redakteurin, Neue Osnabrücker Zeitung), Werner Wenzel (Online-Redakteur, Verlagsgruppe Rhein-Mainz, Mainz) 

Preisträger 2015

Kategorie Print

Anna Sophie Inden

„Ein Schlag. Zwei Leben“, erschienen im Ostfriesland Magazin, Ausgabe November 2013. Der Beitrag beschreibt den Lebensweg eines damals 26-jährigen Gewaltopfers nach der Tat.

Kategorie Fernsehen

Britta Reinke und Nicole Rosenbach, WDR-Redakteurinnen

„Im Netz von Sextätern – Wie Jugendliche per Chat zum Opfer werden“, Sendungsformat „Menschen hautnah“, ausgestrahlt am 6. März 2014

Kategorie Hörfunk

Eva Britz, Redakteurin bei SR 3 Saarlandwelle

„Britta lebt“, Sendungsformat „Land und Leute“, ausgestrahlt am 20. April 2014. Der Beitrag befasst sich mit den Folgen eines Gewaltverbrechens für eine junge Frau.

Wir bedanken uns bei unseren Unterstützern:

  • Grand Elysee Hamburg
  • Pianohaus Trübger
  • UC-TV GmbH
  • hi-life Agentur für Veranstaltungen

Preisträger 2013

Kategorie Print

Jan-Eric Lindner

„Ohne Schuld“, erschienen im Hamburger Abendblatt

Laudator: Özlem Topcu, Die ZEIT

Kategorie TV

Sanja Hardinghaus

„Jugendamtsversagen: In der Pflegefamilie missbraucht“, gesendet bei Spiegel TV (RTL)

Laudator: Petra Tabeling, Dart Center for Journalism & Trauma

Kategorie Hörfunk

Marc-Anton Schmitt

„Jonny K. – ein Todesfall verändert Berlin“, gesendet bei Spreeradio

Laudator: Hubertus Raubal, Jury-Mitglied, Außenstelle Ahrweiler des WEISSEN RINGS

Sonderpreis

Anne Kauth, Ricarda Schlosshan

„Aktenzeichen XY ... ungelöst – Die Dokumentation“, ZDF

Laudator: Nikolaus Brender, ehemaliger Chefredakteur des ZDF

Preisträger 2011

Kategorie Print

Jörg Eigendorf, Marc Neller, Uwe Müller, Lucas Wiegelmann

„Die Wegwerfmädchen“, erschienen in der Welt am Sonntag vom 28.11.2010

Laudator: Hubertus Raubal

Kategorie TV

Julia Kriwitz

„Psychoterror Stalking“, gesendet am 26.9.2009 bei Spiegel TV (Vox)

Laudator: Prof. Dr. Reinhard Böttcher

Kategorie Hörfunk

Uwe Jäger

„Zivilcourage. Wenn Helfer zu Opfern werden“, ausgestrahlt am 7.2.2010 auf SR 3 Saarlandwelle

Laudator: Bernd Schröder

Sonderpreis

Phillis Fermer

„Pamela – mein Leben ohne Vater“, ausgestrahlt am 29.8.2010 in der Sendung „Stark! Kinder erzählen Geschichten“ (KIKA)

Laudatorin: Petra Tabeling

Der Jury gehörten an:

Roswitha Müller-Piepenkötter (Bundesvorsitzende des WEISSEN RINGS; Jury-Vorsitz), Petra Tabeling (Dart Center for Journalism & Trauma, freie Journalistin), Karsten Packeiser (Evangelischer Pressedienst epd, Landesdienst Rheinland-Pfalz/Saarland), Hubertus Raubal (WEISSER RING, Außenstellenleiter Ahrweiler), Bernd Schröder (TV- und Hörfunkjournalist SWR), Wolfgang Sielaff (WEISSER RING, Landesvorsitzender Hamburg), Martin Wilhelmi (TV-Moderator).

Preisträger 2009

Kategorie Print

Michael Ohnewald

„Verlorenes Familienglück“, erschienen in der Stuttgarter Zeitung vom 25. Oktober 2008

Laudator: Karl-Günther Barth, Hamburger Abendblatt

Kategorie TV

Tim Horlacher

„Tatort Internet: Angst vorm bösen Mann – wie wir unsere Kinder schützen müssen“, ausgestrahlt in der Sendung „Welt der Wunder Spezial“ auf RTL II am 13. April 2008

Laudator: Bernd Schröder, SWR

Kategorie Hörfunk

Norbert Steiche

„Die Opfer sind die Täter – Der Fall Eschenau“, ausgestrahlt in der Sendung „Nahaufnahme“ auf Bayern 2 am 16. Mai 2008.

Laudatorin: Petra Tabeling, Dart Center for Journalism & Trauma

Sonderpreise

Die Jury entschied sich, zwei Sonderpreise zu vergeben:

Pieke Biermann

zeigt in ihren Kriminalreportagen seit Jahren auch das Schicksal und die Situation von Kriminalitätsopfern in besonderer Art und Weise auf. Für ihre Arbeiten, die regelmäßig im Tagesspiegel erscheinen und im RBB Inforadio ausgestrahlt werden, wird sie mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. 

Laudatorin: Ingrid Weber, WEISSER RING e.V.

Gita Datta und Anne Ruprecht

werden für ihren Beitrag „Winnenden aus Sicht der Opfer“, ausgestrahlt im Medienmagazin „Zapp“ des NDR am 19. April 2009, mit einem Sonderpreis ausgezeichnet. Gewürdigt wird die herausragende Berichterstattung über die Wirkung der Berichterstattung zur Amoktat von Winnenden auf die Opfer und Hinterbliebenen.

Laudatorin: Sigrun Müller-Gerbes, Deutscher Presserat

Der Jury gehörten an:

Prof. Dr. Reinhard Böttcher (Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS; Jury-Vorsitz), Brigitte von Derschau (TV-Moderatorin MDR), Regina Geis (Leiterin der WR-Außenstelle Berlin Nord II), Petra Tabeling (Dart Center, freie Journalistin), Karsten Packeiser (Evangelischer Pressedienst epd, Landesdienst Rheinland-Pfalz/Saarland), Hubertus Raubal (Außenstellenleiter Ahrweiler), Bernd Schröder (TV- und Hörfunkjournalist SWR), Wolfgang Sielaff (WR-Landesvorsitzender Hamburg), Martin Wilhelmi (TV-Moderator) sowie, für die Opferseite, in beratender Funktion: Richard Oetker.

Preisträger 2007

Im Jahr 2007 wurde der Journalistenpreis des WEISSEN RINGS erstmalig ausgelobt.

Kategorie Print/Internet

Die Jury beschloss, im Bereich Print/Internet auf einen 2. Preis zu verzichten und stattdessen zwei erste Preise zu vergeben.

1. Preis: Frank Jansen

„Ich verzeihe ihm jetzt“, erschienen im Tagesspiegel vom 11. Dezember 2006

1. Preis: Andreas Unger

„Drei Schwestern“, erschienen in Chrismon, September 2006

3. Preis: Martin Knobbe

„Herrscher über Leben und Tod“, erschienen im Stern vom 2. Februar 2006

Kategorie TV/Hörfunk

1. Preis: Thomas Berndt, Sonia Mayr, Dietmar Schiffermüller

„Wunderwaffe ohne Wirkung – Wie Ermittler auf DNA-Spuren sitzen bleiben“, ausgestrahlt in der Sendung „Panorama“ vom 26. April 2007 in der ARD

2. Preis: Wolfgang Heim

„Das Ende des familiären Glücks“, ausgestrahlt in der Sendung „SWR1 Leute“ am 6. März 2007 in SWR1 Baden-Württemberg

3. Preis: Michael Watzke

Aktionswoche „Zivilcourage – Wie mutig und hilfsbereit ist Bayern?“ auf Antenne Bayern, 12. bis 17. März 2007

Der Jury gehörten an:

Prof. Dr. Reinhard Böttcher (Bundesvorsitzender des WEISSEN RINGS; Jury-Vorsitz), Reinhard Breidenbach (Rhein-Main-Presse), Regina Geis (Leiterin der WR-Außenstelle Berlin Nord II), Sabine Rückert (DIE ZEIT), Bernd Schröder (TV- und Hörfunkjournalist SWR), Wolfgang Sielaff (WR-Landesvorsitzender Hamburg) sowie, für die Opferseite, in beratender Funktion: Richard Oetker.

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